Agile Software­architektur

Agil – einfach besser

Agil sein ist in aller Munde. Die einen versprechen sich davon, dass ihre Produkte schneller ausgeliefert werden. Die anderen erwarten einen bewussteren Umgang mit Änderungswünschen. Und wieder andere sehen eine Chance für bessere Qualität und besseren Service.

„Um das zu erreichen, arbeitet unsere Entwicklung jetzt agil. Unsere Teams haben wir cross-funktional aufgesetzt. Sie arbeiten selbstverantwortlich, ohne strenge Vorgaben“, erklärt uns ein Manager, als er uns durch die Entwicklungsabteilung führt.

Die schöne neue Welt

Ein paar Monate später gesteht er uns in einem Gespräch: „Jetzt machen die schon ewig rum. Außer ein paar bunten Oberflächen haben wir noch nichts gesehen.“

Am Taskboard ist kaum Platz. Alle sind unheimlich beschäftigt. „Die Produktivität ist noch nicht da, wo wir sie gerne hätten“, sagt der Produktmanager. „So funktioniert agil aber nicht“, wirft Teammitglied Maria ein. Ihr Kollege Hans grummelt: „Vernünftige Softwareentwicklung aber auch nicht...“

Im nächsten Planungsmeeting fragen wir nach der Softwarearchitektur. Wir ernten einige mitleidige Blicke. Klaus steht auf und malt ein paar Boxen auf das Whiteboard. „Das ist der Mitarbeiterservice, das der Abrechnungsservice und das unser Kalkulationsservice“, erklärt er, während er die Boxen mit Linien verbindet. „Alle unsere Services kommunizieren per REST miteinander. Außerdem gibt es noch ein paar Events über einen Event Broker“, fährt Klaus fort.

Sofort bricht eine heftige Diskussion mit den anderen Teammitgliedern aus. Peter, der Scrum Master, bricht sie sofort ab: „Leute, uns läuft die Zeit weg. Wir müssen jetzt wirklich den nächsten Sprint planen. Welche Storys nehmen wir nun in den Sprint?“

Nach dem Meeting kommt Peter auf uns zu: „Bitte lasst uns nächstes Mal nicht so viel Zeit auf Architektur verschwenden. Wir müssen die Features schaffen, die Architektur entsteht doch beim Implementieren.“

12 Wochen und 2 Releases später sitzen wir wieder im Planungsmeeting zusammen. Noch bevor es losgeht, raunt Klaus in unsere Richtung „Unsere Pilotkunden sind total frustriert. Irgendwie sind die mit unserer Qualität unzufrieden.“ Maria ergänzt: „Und wir bekommen blöderweise gerade nicht mal mehr neue Features in die Software. Alles stemmt sich gegen uns.“

Hand in Hand

Wie können wir solchen Situationen vorbeugen? Schauen wir doch einmal in die andere Richtung: Wie wäre es, wenn Ihre Teams agil zusammenarbeiten? Und die Softwarearchitektur dabei gemeinsam gestalten?

Jedes Team arbeitet selbstorganisiert seine Aufgaben ab. Dabei planen die Teammitglieder ein, dass sie aktiv mit den geforderten Qualitätszielen umgehen. Wie genau sie das handhaben, priorisieren die Teams mit den Product Ownern.

Die Teams wissen, was sie selbstverantwortlich entscheiden können, und treffen ihre Architekturentscheidungen ganz bewusst. Genauso wissen sie, welche Fragen gemeinsam zu klären sind: Zu Fragen der Softwarearchitektur stimmen sie sich untereinander ab. Regelmäßige Reflexion zu Architekturthemen ist dabei selbstverständlich.

Agile Methoden und Softwarearchitektur unterstützen Ihre Teams Hand in Hand. So ernten Sie die Vorteile beider Welten: Höchste Qualität und bester Service sind dann keine Floskeln, sondern Realität. Genau wie Flexibilität und schnelle Lieferfähigkeit. Fast nebenbei bauen Sie genau die Produkte, die sich Ihre Kunden jetzt von Ihnen wünschen. Sie bleiben wendig, können schnell auf Veränderungen reagieren und Ihren Wettbewerb mit Innovationen herausfordern. Auch, weil sie ein schlagkräftiges und begeistertes Team haben, das sich auf neue Herausforderungen freut.

Die Ausrüstung

Ob „schöne neue Welt“ oder „Hand in Hand“: Wir kennen beide Wege aus eigener Erfahrung. Daher wissen wir, wie wichtig es ist, Agilität und Architekturarbeit zusammenzubringen. Dann macht die Arbeit sehr viel mehr Spaß und ist viel befriedigender – nicht nur für die Teammitglieder. Gleichzeitig erarbeiten Sie sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Das Beste daran: Jedes Team kann diesen Weg gehen – mit der richtigen Ausrüstung. Zu dieser Ausrüstung gehört zum einen das Know-how. Dabei lautet die entscheidende Frage: Wann und wie bringe ich die Methoden der beiden Disziplinen zusammen? Zum anderen benötigen Sie natürlich die passenden Werkzeuge, mit denen Sie navigieren und sich durch das Entwicklungsdickicht schlagen.

Dazu haben wir für Sie ein Starter-Kit zusammengestellt. Von uns erhalten Sie:

  • Ein auf Ihr Unternehmen angepasstes Konzept für agile Architekturarbeit.
  • Die notwendigen Werkzeuge, um agile Softwarearchitektur in Ihrem Unternehmen zu leben.
  • Coaching und Begleitung für Ihre Teams bei der Umsetzung agiler Softwarearchitektur in Ihrem Unternehmen.

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